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Hallo, ich bin Eda!

Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

Ich bin Lehrerin, lebe in Köpenick und vertrete den Wahlkreis 6 im Berliner Abgeordnetenhaus: Allende-Viertel, Wendenschloß, Müggelheim und Kietzer Feld.

Aufgewachsen bin ich in einer Arbeiterfamilie in Schleswig-Holstein. Ich weiß, wie es ist, wenn am Ende des Monats das Geld knapp wird. Als Lehrerin sehe ich jeden Tag, wie sehr die Chancen von Kindern noch immer vom Geldbeutel ihrer Eltern abhängen. Deshalb setze ich mich für gut ausgestattete Schulen, mehr Personal und gleiche Bildungschancen für alle Kinder ein. Dazu gehören auch gute Angebote für Jugendliche: Jugendclubs, Sport und Kultur, die zeigen, dass sie in unserem Kiez gebraucht werden.

Mir liegt außerdem ein Köpenick am Herzen, in dem man sich das Leben noch leisten kann. Dafür braucht es wirksamen Mieterschutz und bezahlbare Wohnungen. Und es braucht Orte, an denen Menschen zusammenkommen, damit niemand allein bleibt und der Kiez lebenswert bleibt.

Politik beginnt für mich mit Zuhören. Niemand kennt die Probleme vor Ort besser als die Menschen, die hier leben. Wenn Du ein Anliegen, eine Idee oder ein Problem hast, ob an der Schule, im Kiez oder bei der Verkehrsanbindung: Schreibe mir gerne oder spreche mich an. Ich freue mich auf den Austausch!

Was hat mich in die Politik gebracht?

Wenn man in Schleswig-Holstein als eines der wenigen Kinder mit Migrationsgeschichte aufwächst, merkt man schnell: Ich werde anders behandelt. Man fragt sich: Liegt das an mir? An den anderen? Irgendwann hinterfragt man Strukturen und das System. An meinem Gymnasium mit über 1.000 Schüler*innen gab es vielleicht zehn Kinder mit Migrationsgeschichte. Das war für mich politisierend. Ich wollte verstehen, warum solche Unterschiede entstehen und selbst etwas verändern. Als Lehrerin habe ich erlebt, wie viele Probleme im Klassenzimmer ankommen und welche Hürden Kinder täglich überwinden müssen.

Was ist meine Vision von Berlin?

Ich will ein Berlin, in dem alle gut leben können, unabhängig von Geld oder Herkunft. Als Lehrerin liegen mir Schule und Bildung besonders am Herzen. Unser Schulsystem ist überlastet. Schüler*innen brauchen gute Bildung, Lehrkräfte mehr Zeit für ihre Arbeit. Wer in einer überfüllten Wohnung lebt, kann sich schlechter auf die Schule konzentrieren. Deshalb kämpfe ich für bezahlbare Wohnungen, soziale Kieze und Zusammenhalt. Berlin soll bezahlbar, sozial und lebenswert für alle sein.
 

Welche Geschichte hat mich zuletzt bewegt?

Am Infostand erzählte mir eine ältere Frau von ihrem Sohn. Er verlor seinen Job und musste aus seiner zu teuren Wohnung ausziehen. Seit drei Jahren lebt er wieder bei ihr, weil er keine bezahlbare Wohnung findet. Das belastet beide und führt zu Konflikten. Ihre Traurigkeit blieb mir sehr im Gedächtnis: Ihre Rente hatte sie sich anders vorgestellt. Diese Geschichte zeigt, was politische Entscheidungen im Alltag bedeuten. Diese Erfahrungen gehören ins Abgeordnetenhaus. Denn Politiker*innen machen Berlin nicht aus, sondern die Menschen, die hier leben.

Biografie

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